Demokratie

Parlamentarische Demokratie

Wichtigste Funktionen des parlaments:

  • Gesetzgebung
  • Budgetrecht(Haushalt)
  • Wahl der Regierung
Präsidiale Demokratie

Parlament < > Regierung (kontrollieren sich gegenseitig)

Ballance of Power / Checks and Balances in USA

FIXME Der President wird vom Volk gewählt
Der Kongress wird vom Volk gewählt?
Der besteht aus einmal aus dem Repräsentantenhaus welches alle 4 jahre gewählt wird
und zum anderen aus dem Senat der alle 2 Jahre gewählt wird.

Merkmale einer Demokratie
  • Regelmäßige Wahlen
  • Einhaltung der Grundrechte
  • Gewaltenteilung
  • Mehrparteiensystem
  • Rechtsstaatlichkeit (nix geht ohne Gesetze)
Unterschiede Parlamentarische D. / präsidiale D.
  • Regierung und Parlament arbeiten nicht zusammen bei präs. Dem.
  • Regierung geht aus dem Parlament hervor (parl. Dem.)
Gewaltenteilung

Erfinder: Montesqieu (17. Jh.)

Sinn: Verhinderung von Machtkonzentration, gegenseitige Kontrolle

Legislative Exekutive Judikative
Gesetzgebung Ausführende Gewalt Richterliche Gewalt
Parlament Regierung Gerichte

In Deutschland:

  • Volk wählt Landtag,Bundestag → Parlament/Legislative
  • Parlament wählt Regierung/Exekutive und Bundesverfassungsgericht/Legislative
  • Kontrolle durch Opposition, Judikative, Bundespräsident, Ausschüsse, Medien, Bundesrat
  • Restliche Gerichte/Judikative sind unabhängig

Einzelnen Organe haben ein Eingriffsrecht in die anderen Zweige, um effektiv ihre Kontrollfunktion ausüben zu können
→ Gewaltenverschränkung
Ein typisches Beispiel ist das im deutschen Grundgesetz niedergelegte konstruktive Misstrauensvotum, mit dem eine Mehrheit des Bundestags, also die Legislative, den Bundeskanzler, die Exekutive, abberufen kann.

Beispiel USA:

Randnotiz: Warum bez. Weißes Haus? Gegenbsp DDR > Palastfür Regierung

FIXME

Mark? nur Bullshit in dem Abschnitt

Grundrechte

Am Anfang des Grundgesetzes(Art 1-19) steht das Wichtigste/Grundrechte. Wichtiger als die Rechte des Staates.
Die Grundrechte werden im Artikel 1 eröffnet:“ Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt “.

  • Die Grundrechte sind im Grundgesetz der BRD seit 1949 verankert
  • Jeder Mensch (der sich in Deutschland befindet) besitzt diese Grundrechte und kann diese einklagen
  • Der Staat hat die Aufgabe für die Einhaltung der Rechte jedes Bürgers zu sorgen
  • Bürgerrechte stehen den Staatbürgern zu
  • Erst der Bürger, dann der Staat
  • Grundrechte binden den Staat
  • Unmittelbar geltendes Recht, jeder hat dieses Recht ab der Geburt

Die drei 3 Teile des Grundrechts

Abwehr- oder unverletzlichkeitsrechte

Das Leben der Menschen oder einzelne Bereiche ihres Privatlebens sind vor dem Willkürlichen Zugriff durch staatliche Behörden geschützt.

  • Wohnung
  • Brief-, Post,- Fernmeldegeheimnis
  • Würde
  • Leben, körperliche Unversertheit
Freiheitsrechte

Jeder Mensch ist frei und darf sein Leben im Rahmen der Gesetzte selber gestalten

  • Meinungsäußerung
  • freie Berufswahl
  • Glaube
  • Freizügigkeit
  • Versammlung
  • Vereinigung - Demonstration
  • Informationelle Selbstbestimmung
Gleichheits- und Teilhaberrechte

Niemand darf von staatlichen Behörden benachteiligt oder bevorzugt werden. Unabhängig von Rasse, Herkunft, Geschlecht und Glaube.

Gleicheit:

  • vor dem Gesetz
  • Wahlrecht
  • Mann und Frau
  • Antidiskriminierung

Genauere Erklärungen:
Freizügigkeit = man kann hingehen wo man will
Kein Recht auf arbeit
Versammlung = Friedlich ohne Waffen, unter freiem Himmel
Vereinigung = Verein, Partei, Gewerkschaft

Pressefreiheit

Aufgaben:

  • Information der Bürger über die Politik
  • Kontrolle der Politik

Bedeutung:
Mittel der Politischen Meinungsbildung

Problem:

  • Politik benutzt die Medien > keine Kontrolle mehr möglich!
  • Personalisierung der Politik: nicht das Thema, sondern die Person ist wichtig

Medien:

  • Presse (Zeitungen, Zeitschriften)
  • Rundfunk, Fernsehen
  • Internet(Blogs, Twitter, …)

Bundestagswahl

Buch S. 123

Auf dem Wahlzettel müssen 2 Kreuze gemacht werden! Es dürfen keine Veränderungen oder Notizen darauf gemacht werden, da sonst der Zettel für ungültig erklärt wird.
Mischwahlrecht da Erstimme=Mehrheitsprinzip und Zweitstimme=Verhältnisprinzip

  • Erststimme: Für einen Direktkandidaten pro Wahlkreis. Es gilt einfache Mehrheit. Es gibt 299 Wahlkreise um 299 Kandidaten(Sitze) direkt zu besetzen.
  • Zweitstimme: für den Prozentualen Anteil der Sitze in BT. Verhältniswahl, Gesamtzahl Mandate (Sitze) der Partei, Direktmandate werden abgezogen, Rest mit Parteikandidaten gefüllt. Wichtigste Stimme da sie 598 Sitze(ganzes Parlament) zählt.
  • Gesamtzahl abgeordneter 598 (299*2, hälfte Direktmandate hälfte durch Verhältniswahl)
  • 5% Klausel (Zweitstimme) oder 3 Direktmandate nötig um in den BT einzuziehen.

Die 5% Klausel ist eigentlich nicht demokratisch, dient aber dazu, dass kleine Parteien, die Gesetzesgebung blockieren können.

Wahlprinzipien
  • Wahl muss frei sein ( Wähler können frei wählen, man muss nicht zur Wahl gehen)
  • Geheim (Wahlkabine, anonym)
  • Gleich (jede Stimme zählt gleich )
  • Unmittelbar (direkte Auswirkung auf den Bundestag, keine Wählmänner)
  • Allgemein (allgemeines Mandat, die Gewählten können über alles entscheiden)

Ergebnis der Bundestagswahl: Zusammensetzung des Bundestages nach Personen und Parteien

Frage nach der Mehrheit(absolut)

Absolute Mehrheit des Bundestages wählt den Kanzler (Regierungschef), dieser ernennt dann seine Minister.

  • Einfache Mehrheit: Mehrheit der Anwesenden, die eine Stimme abgegeben haben
  • Absolute Mehrheit: Mehrheit des kompletten Bundestages
 
gk.txt · Zuletzt geändert: 2009/06/25 21:08 von johnny
 
Falls nicht anders bezeichnet ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht:GNU Free Documentation License 1.2
Recent changes RSS feed Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki